Minnesota: Nick M.

Ich habe mich im März 2011 bei Go Campus beworben und wurde umgehend im Programm akzeptiert. Ich hatte bereits vorher sehr gute Erfahrungen mit iSt gemacht. Die Kommunikation war von Anfang an immer sehr positiv, freundlich, hilfreich und konstruktiv. Der Ablauf der verschiedenen Bewerbungsstufen wurden mir sehr klar und deutlich von Go Campus geschildert, was den Bewerbungsablauf einfach gemacht hat.

Nachdem ich meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, wurde ich sehr zeitnah von Go Campus mit meinen Stipendienangeboten kontaktiert. Diese Angebote waren sehr vielfältig und sie sind vor allem auch darauf eingegangen, was ich in der Bewerbung als Wunschkriterien festgelegt hatte. Dadurch ist mir die Auswahl meiner Universität sehr leicht gefallen. Als Studienfach habe ich Recreation & Tourism ausgewählt.

Nachdem ich von meiner Uni angenommen wurde, ist dank der guten Kommunikation mit Go Campus alles glatt gelaufen. Mein Studium begann im August und seitdem bin ich einer der wenigen europäischen Studenten an einer der besten Universitäten in Minnesota und habe bisher jede Menge gelernt, innerhalb und außerhalb der Klassenräume.

Mir ist bewusst geworden, dass ich eine einmalige Chance habe und diese möchte ich bestmöglich nutzen. Wer in den USA studieren möchte sollte sich im klaren darüber sein, dass das heißt sich in den Kursen zu bemühen, aber sich auch außerhalb der Unterrichtszeiten zu engagieren. Die Zeit in den Vorlesungen oder den Kursräumen ist wichtig, aber in den USA wird das Verhalten nach den Vorlesungen sehr geschätzt. Wer erfolgreich sein will, muss sich sozial engagieren und auf andere Menschen zugehen. Wer das macht, wird eine einmalige Zeit in den USA haben und mit einem sehr guten Abschluss die Universität verlassen.

Zum studieren in den USA gehört der ständige Kontakt mit den Kommilitonen. Mindestens im ersten Jahr, wenn nicht alle vier Jahre, verlangen die meisten Universitäten, dass internationale Studenten in den Dormswohnen. Diese Studentenwohnungen sind ideal um neue Leute kennen zu lernen und seine Sprachkenntnisse zu erweitern. Es ist quasi unmöglich gelangweilt zu sein. Neue Freunde findet man an jeder Ecke. Und dieses sozial Verhalten spiegelt sich meistens auch im Verhalten in den Kursen wieder. Wer sozial aktiv ist, wird auch weniger Probleme haben in den Kursen beizutragen oder Projekte mit anderen Studenten zu machen.

Der typische Alltag sieht so aus, man kann durchaus ausschlafen und geht dann gegen 9 Uhr zum ersten Kurs. Die meisten meiner Kurse sind ähnlich wie deutsche Gymnasialklassen strukturiert, mit Studentenbeteiligung. Vorlesungen sind jedoch auch nicht selten. Nach ein oder zwei Kursen am Vormittag, geht es in die Kantine zum Mittagessen. Meine Uni serviert ein komplettes Buffet. Anschließend geht es noch zu einem weiteren Kurs. Gegen 2 Uhr ist der Tag dann vorbei, wobei es auch nicht selten ist einen Kurs von 6 Uhr bis 9 Uhr Abends zu haben. Am Nachmittag sind dann Hausaufgaben angesagt. Die Faustregel in den USA ist, dass für jede Unterrichtsstunde ca. 1 bis 2 Stunden Nachbereitung bzw. Hausaufgaben eingeplant werden sollen. So kommt man in einer Woche schon des öfteren auf 40 Stunden Arbeit, ein Vollzeit Job.

Das hört sich sehr stressig an, jedoch sind die Wochenenden sehr entspannt. Entweder ist Party mit Freunden auf dem Programm oder eine Movie-Night oder es liegt ein Roadtrip an. Langweilig wird es nie. Und wenn doch, dann kann man jedes Wochenende die Universitäts-Sportteams anfeuern gehen. Die Footballspiele sind ein Spektakel für sich und die Basketballspiele machen auch jede Menge Spaß. Diese Spiele sind auch optimal um neue Leute kennen zu lernen oder einfach um Hallo zu Leuten aus den verschiedenen Kursen zu sagen.

Studieren in den USA ist ein einmaliges Erlebnis. Jeder der diese Chance bekommt, sollte diese auf jeden Fall wahrnehmen. Es gibt für unsere Altersstufe keinen besseren Weg unglaubliche Erfahrungen zu machen, die unsere Zukunft bestimmen und uns für unser Leben prägen.